Publizist, Kommunikationsberater in Sachen Kultur, Mitbegründer des Kunstvereins Eisenstadt. Seit 2015 lädt Peter Menasse Persönlichkeiten zum menassetreff nach Eisenstadt.


Wer eine Stunde lang vor Publikum über sein Leben spricht, muss dem Gegenüber vertrauen. Darum geht es beim menassetreff und darum, dass jemand fragt, der wirklich zuhört.
⚠Im Juni 2026 wurde Peter Menasse von Bundespräsident Alexander Van der Bellen das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst verliehen.
Peter Menasse, 1947 in Wien geboren, studierte Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien und arbeitete danach mehr als zwanzig Jahre in der Energiewirtschaft – zuletzt als Geschäftsführer eines Handelsunternehmens, das er ab 1986 leitete, später als Mitgründer einer eigenen Handelsgesellschaft.
Dann der Wechsel. Von 1992 bis 1997 schrieb er die Kolumne „Bedient" im Wiener Wochenmagazin Falter, wurde 1998 Pressesprecher von Wissenschafts- und Verkehrsminister Caspar Einem und gründete 1999 die PR-Agentur communication matters mit, aus der er 2010 ausschied. Von 2000 bis 2017 leitete er als Chefredakteur das jüdische Kulturmagazin NU. Er war Prokurist und Leiter für Finanzen und Organisation im Jüdischen Museum Wien und von 2020 bis 2026 Vorsitzender des Aufsichtsrats der MuseumsQuartier-Gesellschaft, dem er seit 2008 angehörte.
Der Kommunikationsberatung ist er treu geblieben: zunächst als Einzelunternehmer, von 2019 bis 2024 gemeinsam mit Petra Menasse-Eibensteiner in der Agentur Menasse & Menasse-Eibensteiner Kommunikation.
Seit 2015 lädt er Menschen aus Kunst, Kultur, Journalismus und Politik zum Gespräch nach Eisenstadt: Michael Häupl, Erwin Steinhauer, Manuel Rubey, Timna Brauer, Robert Menasse, Paul Lendvai, Johanna Sebauer, Heide Schmidt, Thomas Brezina, Klaus Albrecht Schröder, Heinz Marecek und viele mehr.
Viele dieser Gespräche hat der ORF Burgenland als Material für Fernseh- und Hörfunksendungen verwendet. Seit 2025 ist der menassetreff eine Kooperationsveranstaltung mit dem Kunstverein Eisenstadt.
Die Idee dahinter ist einfach: eine Stunde ohne Sendeuhr, danach Fragen aus dem Publikum, danach ein Glas Wein und Zeit füreinander.
Stöbern Sie nach vergangenen menassetreffs bis ins Jahr 2016 zurück – einige sind auch als Podcast verfügbar.
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